Donnerstag, 24. April 2008

Kirschblütenfrühling.

Unser 2.
Du hoffst
auf
unzählbar mehr.
Jahr für Jahr.
Wie ich auch.

Butterblumen

Doch ich kann.
Die Schönheit der
Butterblumen lieben.
Ob doch
anderen Ortes
Menschen
um Erbarmen brüllen.
Stille sterben.

Dienstag, 26. Februar 2008

Bitte nicht.

Eine bitte.
Flüsternd.
Falltür frisst
lichte Seele.

Vor dem
Sonnenaufgang.
Bitte nie!

Montag, 3. Dezember 2007

Im Dezember

Liebste Freundin,

... es weihnachtet wohl und du fehlst mir. Auf den Weihnachtsmärkten sehe ich glühweingeschwängerte Paare und merke: ich bin allein, ohne eine Umarmung. Es wird mir bewußt. Grade jetzt, wo sich langsam vorweihnachtliche Stille ins Gemüt schleicht. Ich bin allein. Wie schön wäre es einmal wieder gemeinsam zwischen dem "Stille Nacht" Gedudel und dem Mandelduft, dem Karusseldröhnen zu lachen und eingehakelt über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Einfach so. Lang ist's her. Vielleicht schaffts du es, an einem der drei Advendssonntage in die "große Stadt" (wie du es nennst) zu kommen!? Sie haben die Bäume mit Lichterketten behangen. Wie jedes Jahr und ich betrachte es immer wieder gern und ausgiebig ...

Freitag, 23. November 2007

Ungewohnt

Du bedankst dich für meine Liebe und als mir die passenden Worte im Schluchzen untergehen, bleibst Du. Ich möchte gar nicht, dass Du mich traurig siehst. Es macht dir nichts aus. Sagst Du. Du wartest. Ich múss nichts erklären. Es sei denn ich möchte.

Im Zug

Banon (so schrieb sie) hatte ein Phobie. Ihr ging es nicht gut in Zügen. Das war nicht praktisch, denn Reisen gehörte in ihre Arbeit. Am letzten Mittwoch empfahl Eddy ihr Therapeut(eigentlich Herr Rodhedes), dass sie sich das Zugfenster nicht als Flachbildschirm sondern die dahinterliegenden Räume (Wiesen, Alleen, Straßen, Häuserzeilen, Wohnungen ja sogar Himmelskörper, das All) bewußt vorstellen sollte. Banon fand, dass sich die Fahrt dadurch verlangsamte, ja der Zug fast zum stehen kam.

Montag, 19. November 2007

Liebesähren

Denkgedanken
in mein Köpflein ranken
wie des Efeu's grünes Blatt
am Baume,
trink mich an dir satt
und an den Küssen
wie im Wahn.

Nachdenkliche Idiale

In der Stille der Nacht finde ich mich. Zerre meine Gedanken klar. Das ist angenehm. Alles wird heile. Ich weiß es. Seit langem. Draußen vor dem offenen Fenster schiebt die Kühle Nachtwache. Ich lösche das Licht,um zu schlafen.

Sonntag, 18. November 2007

Flüstern

Ein leises Flüstern, das widersinnig ist. Ich liege neben dir und berühre deine Haut. Verkichere mich an deinem Ohr. Ein leises Flüstern das widersinnig ist. Ich soll lieben sagst du. Lieben.

Das tu` ich.
Längst.

Freitag, 16. November 2007

Ein anderer Tag.

Am Morgen

Silberfäden
gießen Wege
von Feuer zu Feuer
in Richtung der Hoffnung.
Seele, frass Licht.
Verlosch
in keinster Weise,
weil es schmeckte.
An der Kälte des Mondes
frieren die Sonnen,
dass sie den Tag gebären
aus dem Schosse
des nachts
auf den Teller
der Schlange.

Mein Herz.
Mein Herz.
Brennt.

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